zum Nachdenken ...

 

den Rauchern geht es an den Kragen

 

 Bisher ging es ihnen nur ans Portemonnaie, aber jetzt wird es Ernst: es drohen nicht nur Armut, Sucht und Raucherhusten, seit neuestem droht nun die soziale Ächtung. Raucher sind Sozialschädlinge und Luftverpester, die mit flackerndem Blick nur noch nach Tabak gieren, wenn die Sucht sie packt. So lautet zumindest die neue Propagandalinie der Brüsseler EU-Diktatur. Die EU-Kommissare wollen uns mit List und Gewalt alle zu braven Nicht- oder zumindest Passivrauchern machen. Wer da nicht mitspielt, wird gnadenlos diskriminiert.

Da hilft auch kein Anti-Diskriminierungsgesetz, denn das gilt nur für andere Hautfarben, Religionen, Drogensucht, internationale Mafias (z.B. globale Konzerne und Banken) oder sexuelle Perversionen wie „Pädophilie„ (vornehmes Wort für Kinderschändung),

nicht jedoch für Raucher. Warum nicht?

Keine Ahnung, aber das sollten wir herausfinden.

 

  Das war nicht immer so,

  wie ein Blick in die

  Geschichte zeigt.

Der Sage nach sahen Columbus und seine 40 Räuber auf der Insel Tobago, wie Indios aromatische Blätter zusammenrollten, anzündeten und den Rauch einatmeten. Das kam ihnen spanisch vor, doch sie machten es einfach nach. Seitdem heißt das Kraut Tabak, nach der Insel. Oder war es umgekehrt? Die Indios rauchten allerdings nur zu religiösen Zwecken, während die Europäer zwar den Rauch, nicht aber die Religion übernahmen. Im Gegenteil: in Religionsfragen verstanden sie keinen Spaß, denn die eroberten Völker mussten um jeden Preis erlöst werden: vom „Aber"glauben, von ihrem Gold und - bei Widerstand - von ihrem Leben. So bereicherte der Tabak als Import aus der Neuen Welt die abendländische Kultur, wie auch die Kartoffel, der Mais und die Syphillis. Und seither scheidet er die Geister: nützliches Lebensmittel oder böse Seuche? Diese Frage wird seit fast fünf Jahrhunderten in europäischen Salons diskutiert - am liebsten im blauen Dunst und bevorzugt von denen, die keinen blassen Dunst davon haben.

 

Das Seltsame an der Anti-Raucher-Kampagne ist, dass dabei sowohl Steuereinnahmen als auch Konzerngewinne eingebüßt werden. Es geht um die Gesundheit," tönt lautstark die Propaganda, aber um die geht sonst ja auch nicht, wenn Profite auf dem Spiel stehen, wie die Erfolge der Pharma-Lobby in Brüssel und Berlin beweisen. Da hat man das Rauchen jahrzehntelang gefördert, mit Werbekampagnen von „Freiheit und Abenteuer" im von Indianern gesäuberten ehemals wilden Westen und in Spielfilmen, wo es zum Symbol pubertären Protestes oder weiblicher Emanzipation stilisiert wurde. Und alle waren glücklich: die Tabakhersteller, die Regierung und die Ärzte, denn das brachte zusätzlich Patienten. Wenn auch die Legende vom „Rauchen macht Lungenkrebs" inzwischen widerlegt ist, so kann starkes Rauchen durchaus Beschwerden verursachen, das sei nicht geleugnet. Wenn erst die Lungenbläschen mit einer Asphaltdecke überzogen sind oder ein oder maximal zwei Raucherbeine amputiert wurden.

 

                                                                 Rauchen kann sogar tödlich sein: Es hat Fälle gegeben, wo gegen die Vorschrift auf Wachposten oder im Schützengraben geraucht und dem Gegner so die Position verraten wurde. Der dann einsetzende Mörser-Beschuß traf ungerechterweise auch die anwesenden Nichtraucher, wodurch die Gefahren des „Passivrauchens" ebenfalls eindrucksvoll bewiesen werden.  All das brachte Sanitäter und Krankenhäuser in Arbeit und Brot, sowie einen blühenden Handel mit Raucher-Entwöhnungs-Pillen, Kapseln, Akupunkturen und Autosuggestionen. Die, die es schafften, aufzuhören, konnten dann gleich mit einer Gewichts-Abnahme-Kur weitermachen. Die, die es nicht schafften, waren nach dem fünften Versuch reif für den Psychiater.

Wie gesagt, so waren alle zufrieden, und das Geschäft blühte.

 

Doch dann kam es anders: Zuerst verbot man die Tabakwerbung, es folgten Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und im Flugzeug, jetzt in Bars und Gaststätten und demnächst wohl im Auto, zu Hause und im Freien. Als nächstes wird dann die Frischluft besteuert, die uns der Staat in seiner Gnade großzügig zur Verfügung stellt. Wer nicht zahlen will, der braucht ja nicht zu atmen, denn das erzeugt das „gefährliche Treibhausgas CO2. Mumpitz? Das glauben Sie nicht? Der Schwachsinn, den sich Bürokraten so ausdenken, ist schier unerschöpflich.

Selbstverständlich geht man nicht gern in total verräucherte Bars und würde schon gar keine Kinder dort mit hin nehmen. Muß man ja auch nicht. Bisher konnte man wählen, was man sich antut und was nicht. Wo einem aber die Wahl genommen und durch Verbote ersetzt wird, da wird die Grenze zwischen Rechtsstaat und Diktatur unmerklich überschritten.

Natürlich gibt es immer Besserwisser, die sagen:

 „Mir ist das egal, ich rauche eh nicht!"

 Mag sein. Es soll auch Leute geben, die nur die Hände in den Schoß legen und die deshalb auch nichts gegen Handschellen einzuwenden haben, weil sie sowieso nicht Klavier spielen. Das ist polemisch, zugegeben, aber es geht in dieselbe Richtung. An den Unis gab es früher Spontisprüche zu lesen wie.

“Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht."

Diese Sprüche sind heutzutage verschwunden, das Stadium ist längst erreicht.

 Wie schnell Propaganda in Verfolgungswahn und Denunziantentum ausartet, zeigt eine britische Kampagne, bei der alte „Tom & Jerry"-Cartoons nun „gesäubert" werden, indem man die Szenen, in denen Kater Tom Zigarre raucht, der Zensuropfert und herausschneidet. Kein Witz!  

 

Ganz perfide sind die auf den Zigarettenschachteln aufgedruckten Drohungen mit schwarzem Rand, wie bei einer Todesanzeige. Was soll der Unsinn? Erstens sind die Behauptungen nicht neu, wir bekommen sie ja täglich durch Funk und Fernsehen eingebleut, und zweitens macht es die Sache nur schlimmer. Die Schäden des Rauchens an Körper und Seele werden durch Negativsuggestionen sogar verstärkt anstatt gelindert. Das ist Psychologie-Grundkurswissen. Das bedeutet: Die, die solche Zwangsaufdrucke verzapfen, schaden der Volksgesundheit mehr als sie ihr nützen, und sie wissen das! Man lackiert ja auch nicht auf jedes Auto groß drauf: "Autofahren ist gefährlich" oder zeigt Fluggästen zu Beginn des Fluges Videos von den schönsten Flugzeugkatastrophen.  

Doch so wie die Brüsseler Eurokraten drauf sind, kann das ja noch kommen. Dann wird künftig jedem Neugeborenen ein Chip eingepflanzt und auf die A...backe tätowiert:

  „Das Leben ist lebensgefährlich und endet tödlich."

Vielen Dank für so viel Fürsorge! Wir werden uns revanchieren und dafür sorgen, daß auf jedem Gesetzes-Formular aufgedruckt sein muß: "Viele Gesetze sind schwachsinnig und nützen nur einer Minderheit". Oder wie wäre es mit einem Stempel auf jeden Geldschein, den die Politiker abzocken, wo darauf hingewiesen wird: "Politiker sind meistens überflüssig und enden oft im Gefängnis"? Das wär' doch mal was, wenn nicht immer nur wir den Blödsinn verkraften müssen, den irgendwelche Deppen gegen uns verzapfen! 

Lernen wir wieder zu differenzieren, denn nicht jeder Raucher verbrennt kontinuierlich Kraut der Marke „Krüger" oder „Corona".

Rauchen ist eben auch Kultur, und wer eine Kultur pauschal verdammt, statt Übertreibungen und Auswüchse anzugehen, der ist intoleranter als jeder Kettenraucher und gehört aus dem Verkehr gezogen. 

 

 

 

Rauchen - ob es nun mehr schadet oder nützt, soll jeder für sich selbst entscheiden

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